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HAN Gold Award of Excellence

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2007, 2008 , 2009 and 2010

HAN Gold Award of Exellence

Adresse:
Etusis Lodge
Farm Etusis No 75
P.O.Box 5
Karibib

Tel: +264(0)64 - 550826



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Neuigkeiten
Newsletter-2/2011 Etusis/Dornhuegel
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 Newsletter 2. Halbjahr 2011

Die gute Regenzeit im ersten Halbjahr beeinflusst auch ganz deutlich das zweite Halbjahr. Überall, vor Allem aber in den Etusis-Bergen, steht noch Wasser, unser grosser Damm ist immer noch fast bis zum Rand gefüllt und die anderen  Dämme, selbst wenn sie jetzt langsam kein Wasser mehr haben, halten sie doch deutlich Feuchtigkeit, die von vielen Tieren in Löchern zum Trinken aufgegraben wwird. Überall ist noch reichlich Gras vorhanden, worüber wir uns natürlich sehr freuen, wenn uns auch der mangelnde abendliche Besuch vieler Tiere an der Wasserstelle der Lodge manchmal fehlt. Und die Vorzeichen für eine weitere gute Regenzeit sind insbesondere im Nordosten, also auf der Farm Dornhügel, wo die "kleine Regenzeit" immer ergiebiger ist, sehr günstig. Unsere über 1.000 Köpfe zählende Rinderherde unsere Zuchtpferde und das Wild leben nach wie vor im Überfluss. Und auf Etusis sind unsere "Pads" immer noch kaum wieder zu finden und immer noch sind wir nicht ganz fertig damit, die Zufahrtswege vollständig zu reparieren.
Die allgemeine Krise, insbesondere auch die schwierige Vorhersage, wie sich unsere Welt wirtschaftlich weiter entwickelt, hat die Besucherzahl in Namibia natürlich dezimiert, und auch wir spüren diesen Trend. Aber wir sind guten Mutes; sind wir dort jetzt zum 5.Mal ohne Unterbrechung von der HAN, der Vereinigung alles Gästebetriebe, mit dem jährlichen GOLD-Preis ausgezeichnet worden, und wir merken deutlich, wie zufrieden unsere Gäste sind.Das, und eine Überarbeitung unserer Marketing-Aktivitäten werden ein weiteres tun.
Auf Dornhügel testen wir derzeitzeit den Einsatz von Life-Fernübertragungen von Bildern der Wasserstellen. Das begeistert die Besucher,insbesondere, wenn sie beim Abendessen miterleben können, wenn die Grosskatzen zum Trinken kommen, und man auch sonst Tiere sehen und erleben kann, die man tagsüber nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Der grosse Erfolg auf Dornhügel hat dazu geführt, dass wir ähnliches auf Etusis planen, wo, wegen der Berge, die Übertragungung nicht  ganz einfach wird.
Besondere Freude machen uns auch die positiven Fortschritte bei der Erholung der Populationen der Hartmann-Bergzebras, was sicher einen Grund in der Folge der guten Regenzeiten in den vergangenen Jahren hat, aber doch auch auf die Bemühungen unserer "Zebra-Foundation" zurück zu führen ist. Mittlerweile bekommen wir schon Klagen von Nachbarfarmen, dass die Vermehrung zu stärkerer Futterkonkurrenz mit den Nutztieren führt. Wir arbeiten daher daran, diese Farmen zu unterstützen um Abschuss und Vertreibung einzuschränken. Auf Donhügel, im Flachland, gibt es diese Spezies ja nicht, dort sind die Steppen-Zebras zuhause, die uns und unseren Gästen natürlich auch viel Freude machen.
 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Dezember 2011 um 09:52 Uhr
 
Newsletter 1/2011 ETUSIS/DORNHÜGEL
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Das vergangene 1.Halbjahr 2011 stand ganz unter dem Eindruck der übergroßen Regenmengen - fast überall in Namibia. Der übliche durchschnittliche Niederschlag beträgt auf Etusis 160 mm. In diesem Jahr fielen aber total 860mm,d.h. Das  5 fache der Durchschnitts.
Auf Dornhügel liegt der normale Durchschnitt knapp unter 500 mm, aber auch hier war er mit 814mm weit darüber - wennauch prozentual nicht so stark wie auf Etusis. Mengenmäßig gab es während der Regensaison bezüglich der Gesamtmenge lange ein spannendes Rennen. Fast alle Farmer waren trotz des Schadens, die die starken Regenfälle verursachen sehr froh über diesen Regen - und wir auch. Tatsächlich gab es aber auch Farmer,die durch die überaus starken Regenmengen praktisch um ihr Jahreseinkommen gebracht wurden, da Feldfrüchte vernichtet wurden oder das Gras auf dem Halm verfaulte. Für uns blieb alles in Rahmen - natürlich wurden die Zufahrt, die anderen Wege und die Flugplätze durch die starken Niederschläge stark mitgenommen und erforden nun einen großen Einsatz, und viele Wege  sind nicht wieder zu finden, da völlig zugewachsen, aber das tut der Freude kaum Abbruch. Bis auf einen, sind alle anderen Dämme nicht nur  z.T. mehrfach voll- sondern auch übergelaufen, zumal sich die Regenzeit auch stark verlängerte: normalerweise ist Anfang April der Regen zuende - in diesem Jahr ging er bis weit in den Mai hinein.

Leider heißt viel Feuchtigkeit auch ein Zunehmen der Pferdesterbe (African Horse Sickness) und so verloren wir auf Dornhügel 4 Jungpferde. Diese Krankheit hat, ähnlich wie die Grippe bei den Menschen, sehr viele verschiedene Stämme. Gegen einige kann man - wie ja auch im Fall der Grippe - impfen, leider jedoch nicht gegen Alle. Es ist eben wie oft im Leben: oft werden Vorteile jedenfalls teilweise durch Nachteile beeinträchtigt.
Der Gästebetrieb auf Etusis - wie auch auf Dornhügel - ist weiter angestiegen, was natürlich eine große Freude ist, aber auch eine steigende Belastung des Personals bedeutet. Trotzdem konnten wir weiter renovieren und die Angestellten-Unterkünfte sind trotz des ausgesprochen vorbildlichen Standes weiter modernisiert worden.

Auf Dornhügel ist neu, dass wir unser Schülerheim im Schulviertel des Ortes Grootfontein in Betrieb nehmen konnten. Dort hatten wir schon im Vorjahr ein allerdings stark renovierungsbedürftiges Haus erworden und dieses nun auf einen guten Stand gebracht werden konnte. Derzeit haben 16 Schulkinder das Heim bezogen, und es gibt noch Platz für weitere Bewohner. Hintergrund ist, dass die Farmangestellten ebenso wie die Farmer nicht die Möglichkeit haben, die Kinder täglich in die Schule (für Dornhügel etwa 40 Km entfernt) zu bringen und dort wieder abzuholen - was häufig dazu geführt hat, dass die Kinder nicht in die Schule gingen. Und - wie wir meinen - ist das Allerwichtigste, dass die Kinder und Jugendlichen eine gute Grundausbildung bekommen. Unser urspünglicher Plan, auf Dornhügel eine Schule zu errichten fiel leider den Umständen - an denen die Regierung nicht unschuldig ist - zum Opfer.
Hier in Deutschland veranstalten wir am 01.Juli einen Geburtstagswohltätigkeits-Ball, um noch mehr für die Kinder tun zu können.

 

Solarofen

Großen Spaß macht nicht nur unseren Gästen die Einführung von Solaröfen zum Kochen sowohl auf Etusis, wie auch auf Dornhügel und im Schülerheim. Wir hoffen, daß wir auch hiermit Vorbild sein können und möglichst viele Menschen auf diese - in Namibia sehr gute - Möglichkeit zurückgreifen möchten.
Ja, so ist immer etwas zu tun - und das ist für uns eine große Freude.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 29. Juni 2011 um 09:01 Uhr